Sonntag, 22. Juni 2014

Rezension: Ich und die Menschen

Band 1: Ich und die Menschen
Einzelband
Autor: Matt Haig
Verlag: dtv premium
Seitenanzahl: 350
 
Das Buch "Ich und die Menschen" wurde geschrieben von Matt Haig und handelt von uns Menschen.
In einer regnerischen Nacht läuft Andrew Martin nackt durch die Straßen, denn ist er nicht er selbst. Einer von der außerirdischen Spezies Namens Vonnadorianer hat den Körper von dem Mathematiker Andrew Martin übernommen.

Dieser hatte nämlich etwas Entscheidendes und wichtiges entdeckt. Das muss die Fremde Spezies auslöschen. So wie der unbekannte Vonnadorianer in den Körper von Mr. Martin geschickt und soll auf der Erde alle Hinweise von der Entdeckung auslöschen. Währenddessen soll er möglichst der Menschheit aus dem Weg gehen. In deren Augen sie die Menschen nämlich keine gute Spezies. Der 'neue' Andrew Martin lernt sehr viel neues kennen und hat schnell erste Beweismittel vernichtet. Seinen Sohn und die Frau soll er eigentlich noch umbringen.. Jedoch lernt er die positiven Seiten der Menschen kennen und entwickelt starke Gefühle für seine Familie. Seine Spezies findet die Menschen jedoch nach wie vor schrecklich.


Das Buch beginnt mit einem Vorwort welches bereits schon etwas zur Geschichte gehört. Der unbekannte Vonnadorianer spricht den Leser dort direkt an. Die Geschichte wird immer aus der Sicht von diesem unbekannten erzählt. Er erzählt seiner Spezies dann seine Erlebnisse und daher spricht er den Leser bzw seine Freunde öfters direkt an.
 
Der Schreibstil ist auf die fremde Lebensform angepasst, da sie etwas anders sprechen als wir Menschen. Innerhalb dieser ganzen Geschichte lernt der Fremde viele Dinge über die Menschen und das Leben von ihnen. Man selbst beginnt dann über gewisse Sachen nachzudenken. Da bemerkt man auch wie die Menschen auf andere wirken müssen. Durch die vielen Kriege, Verluste und anderen negativen Ereignisse müssen die Menschen manchmal wirklich schrecklich wirken. Wie auch die fremde Spezies nach einer Weile merkt, denkt man selbst auch an die ganzen positiven Dinge die es aus macht ein Mensch zu sein. Man findet in dem Buch sehr viele schöne Sätze über das Leben welche einen sehr zum Nachdenken bringen können.

 
Meine Meinung: Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, da ich Bücher mag welche einen so sehr positive zum Nachdenken bewegen. Diese Fremden sehen Anfangs nur schlechtes im Menschen und genau da ist mir auch manches auch mal bewusste geworden. Über viele Dinge denken wir gar nicht so genau nach und tun sie trotzdem. Hier wird einem deutlich wie schlecht wir doch mal gewesen sind bzw sein können. Der Schreibstil gefällt mir in dem Buch besonders. Das Vorwort finde ich dabei am schönsten geschrieben, da man genau angesprochen wird und bereits in die Gedankenwelt von dem Vonnadorianer hineingebracht wird. Die Danksagung von dem Autor finde ich in diesem Buch auch sehr schön!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen